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Patienten in der häuslichen Intensivpflege

Erwachsene

Wir versorgen erwachsene Menschen im häuslichen Umfeld, die durch Unfall oder Erkrankung auf intensive pflegerische Hilfe angewiesen sind, wie zum Beispiel:

  • Herzerkrankungen ggf. mit Unterstützungssystemen
  • Lungenerkrankungen
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Querschnittlähmungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Muskuläre Erkrankungen

Unser Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, einen selbstbestimmten Alltag in und außerhalb der Wohnung zu erleben.

Kinder

Wenn Ihr Kind schwer krank ist und dauerhaft auf intensive Pflege angewiesen ist, sind Sie als ganze Familie in einer schwierigen Situation. Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihr Kind nach Hause zu holen und in der Familie zu versorgen.
Das Wichtigste ist dabei, Ihrem Kind – soweit unter diesen besonderen Umständen möglich – ein glückliches und „normales“ Aufwachsen zu ermöglichen. Wir sind uns bewusst, dass gerade die Betreuung von Kindern besonderes Feingefühl erfordert.
Eine Intensivpflege kann durch eine Erkrankung oder einen Unfall notwendig werden. Insbesondere versorgen wir intensivpflegebedürftige Kinder mit folgenden Erkrankungen:

  • Herzerkrankungen ggf. mit Unterstützungssystemen
  • Lungenerkrankungen
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Querschnittlähmungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Muskuläre Erkrankungen

Neben der pflegerischen Versorgung des Kindes im Alltag ist uns eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Eltern sind für uns Partner, mit denen wir gemeinsam dafür sorgen, dass Intensivpflege und Familienleben gut zusammen funktionieren.

Palliativpatienten

Die letzte Zeit eines Menschen mit zu begleiten, ist eine besondere Aufgabe. Uns ist es ein großes Anliegen, Menschen die Möglichkeit zu geben, wieder in Ihrem häuslichen Umfeld zu sein, auch wenn Sie auf technische Apparate und intensive Pflege angewiesen sind.
Nicht die Technik steht im Vordergrund der Betreuung. Wir sind als Pflegende als Menschen präsent. Viele Menschen haben Angst vor dem Tod und dem Sterben – und dies führt dazu, dass häufig auch die Sterbenden mit ihren Erfahrungen und ihren Wünschen emotional alleine gelassen werden. Uns geht es darum, dem Tod und dem Sterbenden mit Würde zu begegnen, den Tod nicht zu verdrängen, sondern als letzten Teil unseres Lebensweges zu integrieren.
Wir gehen behutsam mit den Wünschen des Patienten und den Wünschen der Angehörigen um. Wir lassen uns ein auf das, was der Patient braucht, und möchten eine friedvolle Atmosphäre schaffen. Gerne nehmen wir auch die Angehörigen mit an die Hand , die oft voller Fragen sind, wie sie mit dem Tod in den eigenen Wänden umgehen können. Auch sie wissen oft nicht genau, was der Sterbende nun braucht und wünschen sich Hilfe und Unterstützung im Umgang mit der besonderen Situation.
Wir geben den Pflegekräften Raum, über den Tod und die Trauer zu sprechen – und unterstützen sie durch Coaching und fachliche Weiterbildung darin, respektvoll und einfühlsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen umzugehen.