Intensivpflege Münster - Header Startseite

Intensivpflege – was bedeutet das?

Wir sind bei Bedarf 24 Stunden für Sie da und sorgen für alles, was nötig ist, damit Sie sich Zuhause wohl und sicher fühlen. Dazu gehört:

Behandlungspflege – je nach Bedarf

Das Besondere in der Intensivpflege ist, dass Menschen versorgt werden, die z.T. keine oder kaum Möglichkeiten haben, sich selbst zu helfen. Zusätzlich müssen die Vitalfunktionen ununterbrochen überwacht und unterstützt werden, oft mit Hilfe von Technik, die nur von gut ausgebildetem Personal bedient werden kann. Was dazu gehören kann:

  • Ambulante Intensiv- und Beatmungspflege
  • Pflegeberatungsbesuche nach § 37 SGB XI
  • Bereitschaftsdienst rund um die Uhr
  • Behandlungspflege, Tracheostomaversorgung, Trachealkanülen-wechsel, Enterale Ernährung / PEG Versorgung

Körperpflege und den Alltag unterstützende Tätigkeiten

  • Grundpflege, d.h. Körperpflege, Waschen, Duschen, Baden
  • An- und Auskleiden
  • Lagern bei Bettlägerigkeit
  • Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme/mundgerechte Zubereitung
  • Inkontinenzversorgung
  • Mobilisation und Prophylaxen
  • Verbandwechsel, Tubuspflege, Wundversorgung

Heimbeatmung

Auch wenn Sie Unterstützung beim Atmen durch ein Beatmungsgerät benötigen, können Sie Zuhause leben. Eine vorübergehende oder dauerhafte künstliche Beatmung mit speziellen Geräten ist auch außerhalb des Krankenhauses möglich.
Speziell Pflegekräfte unterstützen Sie dabei, das Beatmungsgerät in den Alltag zu integrieren. Begleiterkrankungen, die durch die Atmungsstörung verursacht werden, haben wir im Blick und fördern Sie durch spezielle Pflegekonzepte. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern Ihres behandelnden Teams, wie Ergotherapeuten und Physiotherapeuten, arbeiten wir daran, Ihre Atemfunktionen bestmöglich zu fördern.
Im Rahmen eines sog. Weanings sind wir bemüht, die Abhängigkeit vom Beatmungsgerät zu reduzieren und ein eigenständiges Atmen zu fördern. In Absprache mit Ärzten und Krankenhaus üben Sie, nach und nach selbständig zu atmen. Im besten Fall muss das Beatmungsgerät mit der Zeit nur noch phasenweise eingesetzt werden. Eventuell werden Sie sogar wieder ganz unabhängig.
Was möglich ist, hängt von der Erkrankung ab. Der Prozess der Entwöhnung kann sehr lange dauern: Wochen, Monate, manchmal sogar Jahre. Viele Menschen bleiben dauerhaft auf ein Beatmungsgerät angewiesen – in diesem Fall sind wir darum bemüht, Ihnen den Alltag mit dem Gerät so angenehm wie möglich zu machen.

Beratung

  • die Unterstützung bei Anträgen und Korrespondenz mit Leistungsträgern
  • eine enge Zusammenarbeit mit Ihren behandelnden Ärzten und dem Krankenhaus
  • Beratung rund um das Thema Pflegebedürftigkeit  und Pflegeeinstufung
  • die Beratung und Anleitung Ihrer pflegenden Angehörigen

Wir sind für Sie da – 24 Stunden am Tag.